Bestandsaufnahme von Barrieren (BEB)

Sie schieben mit dem Kinderwagen oder dem Rollator durch die Stadt und die Bürgersteigkante wird zum Hindernis? Oder es steht eine dieser rot-weißen Sperrbaken im Weg? Wer kennt das Problem nicht und hat so etwas schon mal erlebt?

Das Projekt „Bestandsaufnahme von Barrieren“ soll auf Hindernisse im öffentlichen Raum (zunächst) im Stadtteil Hiltrup aufmerksam machen. Alle Bürgerinnen und Bürger können über die folgende Internetseite auf einfache Weise Barrieren im Stadtteil Hiltrup melden. Ein Team aus Ehrenamtlichen wird diese Meldungen prüfen, sich die gemeldeten Barrieren ansehen und an die zuständigen Ämter oder Institutionen weitergeben. Eine Problemstelle kann nur dann beseitigt werden, wenn sie bekannt ist. Ziel ist es daher, die Barrieren in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.


Inklusion von Anfang an
Öffentliche Bestandsaufnahme von Barrieren durch jedermann.

Barrierefreiheit ist die Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gestalteten Lebensbereiche für alle Menschen. Der Zugang und die Nutzung müssen für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe möglich sein; hierbei ist die Nutzung persönlicher Hilfsmittel zulässig. Zu den gestalteten Lebensbereichen gehören insbesondere bauliche und sonstige Anlagen, die Verkehrsinfrastruktur, Beförderungsmittel im Personennahverkehr, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen sowie Kommunikationseinrichtungen.

So funktioniert BEB:
Ganz ohne aufwendige Registrierung wählt der Bürger auf der intuitiven Benutzeroberfläche seine Barriereart aus einer vorgefertigten Liste von Kategorien (z. B. „Ältere Menschen“) aus und ergänzt es durch eine kurze Beschreibung (z. B. „Rampe fehlt“). Die Lokalisierung erfolgt entweder durch die Angabe einer Adresse oder das freie Platzieren eines Symbols in der Karte.

Nach dem Absenden startet der interne Workflow: Die erhobenen Daten werden nach automatischer Plausibilitätsprüfung in die Datenbank geschrieben und der zuständige Sachbearbeiter der Verwaltung kann die Daten analysieren. Der Bürger erhält automatisch ein Feedback.

Barrieren können hier erfasst werden

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